Corporate Regional Responsibility (CRR) - Potential für eine transdisziplinäre Geographie am Beispiel von Seilbahnunternehmen in Tirol 

Unter diesem Titel geht Verena Schröder der Frage nach, weshalb die Umsetzung einer nachhaltigen Regionalentwicklung zunehmend an das Handeln privater Unternehmen gebunden sein wird. Am Beispiel von Seilbahnbetrieben stellt sie das komplexe Wechselverhältnis zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt dar und zeigt auf, warum diesen heute nicht mehr nur eine wirtschaftliche, sondern darüber hinaus auch eine gesellschaftliche und ökologische Verantwortung zugeschrieben wird. Unter dem Motto "global denken und regional handeln" greift der Artikel die Idee einer Corporate Regional Responsibility als Begleitprozess erstmals auf und fasst die wichtigsten Verantwortungsstärken sowie -schwächen der Seilbahnbranche zusammen. 

Erschienen ist der Beitrag im Sammelband "Innsbrucker Jahresbericht 2014-2015" der Innsbrucker Geographischen Gesellschaft und des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck.

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(c) A. Cincelli

Andreas Altmann (Rektor MCI), Verena Schröder, Hans Unterdorfer (Vorstandsvorsitzender Tiroler Sparkasse),
Tilmann Märk (Rektor Universität Innsbruck), Anita Zehrer (Jurysprecherin); (von links) (c) A. Cincelli

 

Für ihre Masterarbeit Seilbahnunternehmen - Verantwortlich für die Region? Eine differenzierte Betrachtung von Skigebieten in Tirol und der Entwurf einer Corporate Regional Responsibility, am Institut für Geographie der Universität Innsbruck, erhielt Verena Schröder beim Graf Chotek Hochschulpreis 2015 der Tiroler Sparkasse den Sonderpreis für Nachhaltigkeit.

Mit insgesamt 5.000 Euro Preisgeld ist der Graf Chotek Hochschulpreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen für JungakademikerInnen.

"Als regional verankertes Geldinstitut mit über 190 Jahren Geschichte sehen wir uns in der Verantwortung, auch den Forschungsstandort Tirol zu fördern. Mit dem Graf Chotek Hochschulpreis sollen hoffnungsvolle junge Talente unterstützt werden", bringt Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse, die Motivation hinter dem Preis auf den Punkt.

Im Zweijahresrhythmus verleiht das Geldinstitut in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck und dem MCI NachwuchswissenschaftlerInnen, deren Abschlussarbeiten neben einer exzellenten wissenschaftlichen Qualität auch über ausgesprochenen Praxisbezug verfügen, den Graf Chotek Preis. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurden die PreisträgerInnen am Freitag, den 5. Juni 2015, in der Tiroler Sparkasse im Beisein des Rektors der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, sowie dem Rektor des MCI, Andreas Altmann, prämiert.

Pressemitteilung der Universität Innsbruck und der Tiroler Sparkasse

 

(c) www.wu.ac.at

"Verantwortlich für die Region? Eine differenzierte Betrachtung von Seilbahnunternehmen in Tirol und die Idee einer Corporate Regional Responsibility" - Vortrag von Verena Schröder im Rahmen des Kolloquiums "Raum und Wirtschaft" am 20. Mai 2015 an der WU Wien. Link zur Ankündigung

(c) Land Vorarlberg 2015

(c) Land Vorarlberg 2015

Die Vorarlberger Landesregierung erteilte im Juli 2012 den Landesabteilungen Raumplanung und Baurecht sowie Umweltschutz den Auftrag, ursprüngliche, naturnahe und wenig erschlossene alpine Landschaftsräume zu erfassen und langfristig als sogenannte Weißzone zu sichern. Damit soll ein Ausgleich zwischen zukünftig erschlossenen und nicht erschlossenen Landschaftsräumen entstehen. 

Im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung führen wir für das Inventar Weißzone 83 touristische Zonenbeschreibungen mittels Experteninterviews und der Untersützung von GIS durch. 

(c) www.tp-blog.at

 

 

   

 

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Peter Haimayer, Tourismusexperte und Geschäftsführer von Haimayer Projektbegleitung, widmet sich in einem seiner TP-Blog Einträge dem Thema Seilbahnen und ihrer Verantwortung für die Region. Link zum Beitrag